News

RUDOLF STEINER: DIE WELT DER MUSIK

Anthroposophie Kosmos und Mensch Sphärenmusik

RUDOLF STEINER: DIE WELT DER MUSIK

Zitat Rudolf Steiner aus dem Buch DIE WELT DER MUSIK

"Es ist ja so, dass der Mensch, indem er durch das Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt schreitet, sich hinauflebt in die Welt der höheren Hierarchien, wie Sie sich erinnern werden. Wir haben gesehen, wie der Mensch sich einlebt in die Welt der Angeloi, der Archangeloi, der Archai, wie er innerhalb dieser Hierarchiengebiete lebt, so wie er hier zwischen den Wesen des mineralischen, pflanzlichen und tierischen Reiches lebt. Nach diesem Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt senkt er sich dann wiederum zum irdischen Leben herab. Und wir haben gesehen, dass er auf diesem Wege zunächst die Einwirkungen des Fixsternhimmels beziehungsweise seiner Repräsentation, des Tierkreises, mitnimmt und dann im weiteren Abstieg die Einwirkungen der Planetensphäre, der sich bewegenden Planeten."

Weiterlesen →


WAS MEINT HANDLUNGSPÄDAGOGIK

Landwirtschaft und Pädagogik

WAS MEINT HANDLUNGSPÄDAGOGIK

Die „Schule“ – es ist hier nur von der Grundschulstufe die Rede – hätte das große Lernprogramm, das den Kindern einst vom häuslichen Leben abverlangt wurde, übernehmen müssen! Sie hat es nicht getan; sie verharrt bis heute bei ihren „heiligen Kühen“: Lesen, Schreiben und Rechnen. Nur sehr rudimentär ersetzt sie es durch kleine Zusätze zum allgemeinen Unterricht, durch Handarbeit, Turnen, Ausflüge. Sie nimmt sich einseitig die Förderung der kognitiven Fähigkeiten der Kinder vor und vernachlässigt das alte Geschicklichkeitsprogramm fast völlig.

Weiterlesen →


PETER SELG: DIE ARBEIT DES EINZELNEN UND DER GEIST DER GEMEINSCHAFT

Anthroposophie Dreigleiderung des sozialen Organismus Soziale Dreigliederung Soziales Grundgesetz Soziales Hauptgesetz

PETER SELG: DIE ARBEIT DES EINZELNEN UND DER GEIST DER GEMEINSCHAFT

RUDOLF STEINER:

„Denken Sie daran, wozu der Mensch imstande ist, wenn er aus Liebe zu anderen Menschen etwas tut. Da braucht es keine Liebe zum Produkt der Arbeit, da braucht es ein Band zwischen Mensch und Mensch. Die Liebe zum Produkt können Sie bei der Menschheit nicht zurückbringen, denn die war an primitive, einfache Verhältnisse gebunden. Dasjenige aber, was die Zukunft bringen muss, das ist die große, allumfassende Verständigung und Liebe von Mensch zu Mensch. Ehe nicht ein jeder Mensch aus den tiefsten Impulsen [...] den Antrieb für seine Tätigkeit finden kann, ehe er nicht imstande ist, die Arbeit aus Liebe für seine Mitmenschen zu tun, eher ist es nicht möglich, echte Impulse für eine Zukunftsentwickelung im Sinne des Menschenheils zu schaffen.“ (GA56, 246)

Weiterlesen →


STIGMATISIERUNG STATT AUFKLÄRUNG, Ansgar Schneider

STIGMATISIERUNG STATT AUFKLÄRUNG, Ansgar Schneider

Dieses Buch ist eine fundamentale Medienkritik. Es zeigt, dass die Debatte über die Ereignisse des 11.Septembers, wie sie in den deutschsprachigen Medien geführt wird, einen starken anti-aufklärerischen Charakter hat.

Der Autor beleuchtet dies aus Sicht der Naturwissenschaften und führt empirische Tatsachen an, die in den großen Medien bewusst oder unbewusst verschwiegen, ungenügend erklärt oder verfälscht dargestellt werden.

Die Medienlandschaft erfüllt ihre Aufgabe im Sinne einer sachgerechten Diskussion nicht.

Das Buch behebt diesen Mangel.

Es gibt einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse und offene Fragen.

Eine endgültige Klärung dieser Punkte ist ohne jedes Wenn und Aber mit wissenschaftlichen Methoden möglich, und die Antworten auf die sich ergebenen gesellschaftlichen Fragen müssen mit Nachdruck von den Verantwortlichen in Politik, Justiz und Medien eingefordert werden, sonst verliert die Gesellschaft immer weiter an Wahrhaftigkeit.

Die Klärung dieser Sachverhalte ist nichts weniger als die wichtigste Wissenschaftsbetriebe Debatte unserer Zeit, denn ihr folgt die Frage nach Krieg und Frieden.

Weiterlesen →


MEINE VERSUCHE, UNTERRICHT UND ERZIEHUNG KÜNSTLERISCH-LEBENDIG ZU GESTALTEN

Behandlung der Temperamente Goethe Kindeswesen Pädagogik Pädagogische Provinz Seelenwesen seelische Entwicklung Sinnlich-sittliche Wirkung Unterrichtsmethoden Waldorfpädagogik Wilhelm Meister

MEINE VERSUCHE, UNTERRICHT UND ERZIEHUNG KÜNSTLERISCH-LEBENDIG ZU GESTALTEN

B. war ein äußerst bewegliches, schlankes, sehr blasses Kind, das mich eigentümlich fragend ansah‚ so, als wenn es mich erst prüfen wollte, ehe es mir vertraute. B. gehörte zu denen mit dreijähriger Grundschule. Sie zuckte oft nervös zusammen, zeigte ein sehr unregelmäßiges, hastiges Atmen; die hohe Stirn unter spärlichen blonden Haaren zeigte deutlich große Anstrengung beim Nachdenken, besonders beim Rechnen; dabei war B. ein „begabtes“ Kind. Sobald sie nur glaubte, eine Antwort nicht ganz richtig gegeben zu haben, kämpfte sie mit den Tränen, weinte oft auch bitterlich, reagierte kaum auf freundlichen Zuspruch, schien sich dabei sogar sehr zu schämen. Ihre Sätze bestanden aus einzelnen sehr leise und zusammenhanglos aneinandergereihten Worten, wie ihre Schrift aus lauter einzelnen, sehr sorgfältig gemalten Buchstaben ohne Bindung bestand.

Ich erfuhr dann, daß sie sehr nervöse Eltern habe, daß der ehrgeizige Vater sie geradezu dressierte und quälte mit täglichem „Pauken“. Sie hatte auch in einem Vierteljahr in die dritte Schule sich einzuleben. Angstgefühle durchzogen das ganze Erleben des Kindes, und zwar so stark, daß schon die Atmungsorganisation und Blutzirkulation angegriffen waren. Das zeigte sich besonders deutlich, als B. einmal nach einem Märchen die Angst malte: ein unheimlich sich aufreckendes Gebilde, wie eine rote Blutwelle, die alles rundum zu überfluten, zu ersticken schien. So wahr, so angsterregend konnte das nur jemand machen, der die Angst selbst in sich spürte.

Ich war zuerst völlig ratlos, was ich dabei machen sollte. Ich merkte wohl, das Kind sehnte sich in erster Linie nach Ruhe; so setzte ich es allein auf eine Bank, in seine Nähe die ruhigsten aus der Klasse. Ich nahm es zunächst nur bei solchen Fragen heran, die es unter allen Umständen beantworten konnte, damit sein Selbstvertrauen wachsen könne. Ich lobte es aber nicht, sprach überhaupt so wenig wie möglich mit ihm, weil ich merkte, daß es sich dabei vor den andern geniere und ängste. Und so mußte ich versuchen, ohne Worte mit dem Kinde zu verkehren. Ich bin nicht von selbst auf diesen Gedanken gekommen, sondern ich las damals einen Aufsatz eines Waldorflehrers über „Disziplin“ (Paul Baumann in „Die Drei“, II.Jahrg.April 1922) in den einzelnen Entwickelungsstufen.

Da stand über das mich besonders interessierende Alter der Satz: Formkraft, musikalische Spannung will es überall spüren, das verhilft ihm (dem Kinde) zur Disziplin.“

Weiterlesen →