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Edward Snowden - Permanent Record

Edward Snowden - Permanent Record

Permanent Record von Edward Snowden Kapitel 21, Seite 288 Edward Snowden - Permanent Record - Meine Geschichte - S.Fischer Verlag -   3. Auflage Oktober 2020 - 428 Seiten - ISBN 9783596700691 Inhalt - TEIL 1 1   Der Blick durch das Fenster - 2   Die unsichtbare Mauer - 3   Der Junge vom Beltway - 4   Online - 5   Hacken - 6   Ungenügend - 7   9/11 - 8   9/12 - 9   X-Rays - 10 Überprüft und verliebt - - TElL 2 - 11 Das System  - 12 Homo contractus   - 13 Indoc - 14 Der raf vom Berg - 15 Genf - 16 Tokio  - 17 In der Cloud - 18 Auf der Couch - - TEIL 3 - 19 Der Tunnel - 20...

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DER ANTHROPOSOPHISCHE SEELENKALENDER

Jahreslauf Seelenerlebnisse

DER ANTHROPOSOPHISCHE SEELENKALENDER

Die vier Lichtsprüche in den 52 Wochensprüchen des Seelenkalenders von Dr. Rudolf Steiner auf der Lemniskate des grafischen Überblickes von Karlheinz Flau: 05/22/31/48

05: Im Lichte, das aus Geistestiefen/Im Raume fruchtbar webend/Der Götterschaffen offenbart:/In ihm erscheint der Seelen Wesen/Geweitet zu dem Weltensein/Und auferstanden/Aus enger Selbstwert Innenmacht.

22: Das Licht aus Weltenweiten/Im Innern lebt es kräftig fort;/Es wird zum Seelenlichte/Und leuchtet in die Geistestiefen,/Um Früchte zu entbinden,/Die Menschenselbst aus Weltenselbst/Im Zeitenlaufe reifen lassen.

31: Das Licht aus Geistestiefen,/Nach außen strebt es sonnenhaft/Es wird zur Lebenswillenskraft/Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit,/Um Kräfte zu entbinden,/Die Schaffensmächte aus Seelentrieben/Im Menschenwerke reifen lassen.

48: Im Lichte, das aus Weltenhöhen/Der Seele machtvoll fließen will/Erscheine, lösend Weltenrätsel,/Der Weiterdenken Sicherheit;/Versammelnd seiner Strahlen Macht,/Im Menschenherzen Liebe weckend.

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FRIEDRICH SCHILLER: "DIE MALTESER"

Malteser Schiller Dramen

FRIEDRICH SCHILLER: "DIE MALTESER"

Das Stück blieb unvollendet, aber auf einem hohen Niveau, das nicht nur ein Zeugnis von Schillers dramatischem Vermögen ablegt, sondern auch von seiner realen Beziehung zu den Inhalten des Geschehens. Er trug bis zu einem gewissen Grad die Bedingungen zur Intuition in sich. Allerdings, «was Schiller in sich trug, das konnte wegen seines anderen Karmas nicht herauskommen, es verkrampfte sich, verkrampfte sich auch seelisch.» Es sind «große, gewaltige Sätze, die überall nicht bis zum Punkt führen. […] es ist der eiserne Wille vorhanden, als er die ‹Malteser› entwirft, vorwärtszukommen; aber er kann nicht. Es kommt nur bis zu einem flüchtigen Entwurf.» Schiller war nach Rudolf Steiner dazu prädestiniert, «Hochspirituelles aus sich heraus hervorzubringen». (2) Schiller lebte in der spirituellen Welt, konnte sie jedoch nur bedingt über seine kranke, mitgenommene Leiblichkeit in die Werkwerdung der Tragödie umsetzen, so Peter Selg.

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WALTER JOHANNES STEIN IN ZUSAMMENARBEIT MIT RUDOLF STEINER

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WALTER JOHANNES STEIN IN ZUSAMMENARBEIT MIT RUDOLF STEINER

Auf die Frage Steins nach der inneren Zielsetzung antwortete Steiner: «Ihre Dissertation soll die Geltung des Übersinnlichen sichern. Das ist das geistige Ziel, das Sie sich setzen können damit. Berücksichtigen Sie in allem, was Sie in Ihrer Dissertation schreiben werden, ganz genau die okkulten Realitäten, aber machen Sie die Darstellungen so, dass Sie, indem Sie die okkulten Details vermeiden, doch die ganze okkulte Realität darstellen. Das können Sie, wenn Sie den okkulten Tatbestand restlos in Begriffe umwandeln. Es wird Ihnen dann gelingen, auf dem Felde der Erkenntnistheorie zu bleiben.»

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KOROLENKO: DIE GESCHICHTE MEINES ZEITGENOSSEN

Korolenko Russland

KOROLENKO: DIE GESCHICHTE MEINES ZEITGENOSSEN

Dennoch bin ich sicher, daß dies Tränen des Mitleids mit dem «Opfer des Gesetzes» waren und nicht etwa das peinigende Bewußtsein eigener Mitschuld als Werkzeug des Gesetzes. In dieser Hinsicht war Vaters Gewissen stets unerschütterlich ruhig, und wenn ich jetzt darüber nachdenke, so wird mir klar, wie grundverschieden der Seelenzustand ehrlicher Leute jener Generation von der Stimmung unserer Tage war. Mein Vater fühlte sich lediglich für seine persönlichen Handlungen verantwortlich. Das nagende Gefühl der Verantwortlichkeit für das soziale Unrecht war ihm völlig fremd. Gott, Zar und Gesetz waren für ihn über jede Kritik erhaben. Gott ist allmächtig, und doch gibt es auf Erden viel triumphierende Niedertracht und leidende Tugend. Nun, das steht offenbar in den unerforschlichen Ratschlüssen der höchsten Gerechtigkeit geschrieben, und damit basta. Der Zar und das Gesetz entziehen sich gleichfalls dem menschlichen Witze, und wenn sich einem mitunter bei der Anwendung des Gesetzes vor Kummer und Mitleid das Herz im Leibe umdreht, so ist das eben Elementarunglück, das zu keinerlei Schlüssen allgemeiner Natur berechtigt. Der eine geht am Typhus zugrunde, der andere am Gesetz. Schicksalsschläge! Des Richters Sache ist, lediglich zu wachen, daß das Gesetz, wenn es einmal in Wirksamkeit tritt, auch richtig angewendet wird. Trifft indes auch dies nicht zu, wird das Gesetz von der käuflichen Beamtenschaft dem Starken zu Gefallen gebeugt, dann wird er, der Richter, im Bereich seines Amtes dagegen mit allen verfügbaren Mitteln ankämpfen. Sollte er dafür büßen müssen, so wird er sich auch dadurch nicht beirren lassen. Mag er büßen, aber in den Akten Numero Soundso wird jede von seiner Hand eingetragene Zeile von Unrecht frei sein.

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